
Aus Dachwellen entsteht eine wiederholbare Linie, deren Amplitude sich an Anwendung, Format und Stimmung anpasst. In Print bleibt sie ruhig, in Screen animiert sie minimal. Wir passen Strichstärke an Pixelraster an, vermeiden Flimmern, und verbinden die Linie mit Wortmarken als Unterstreichung, die Takt vermittelt, ohne Aufmerksamkeit vom Namen abzuziehen.

Wir runden Spitzen minimal ab, geben Innenräumen mehr Weite und betonen horizontale Ausläufe in E und F, damit Worte fließen. Ein A/B‑Test mit Konzertbesuchern zeigte: weiche Endungen wirken einladender, behalten jedoch Präzision. So entsteht eine Wortmarke, die auch aus großer Entfernung am Kai solide, freundlich und unverwechselbar bleibt.

Die Spiegelungen der Fassade liefern kühle Blautöne; Ziegel des Kais ergänzen warme Akzente. Wir definieren zwei Paletten für Tag und Abend, prüfen Kontraste auf Bühnenbildern, Sitzplänen und Ticket-Scannern. Metallic-Veredelungen bleiben sparsam, bevorzugt als punktuelle Reflexe, die wie Hafenlichter wirken, statt den lesbaren Kern des Zeichens zu überstrahlen.
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